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Wandern rund um das Tiroler Wipptal

Auf einsamen Pfaden durch das Wandergebiet rund um Trins

Wandergebiet rund um Trins
Reichlich Abwechslung und belohnende Aussichten erwarten Sie

Wildromantische Landschaften, unberührte Natur und einsame Berghänge: das Tiroler Wipptal und seine Seitentäler werden unter Wanderern als Geheimtipp gehandelt. Lassen Sie ausgetretene Pfade hinter sich und verlieren Sie sich in einem Stück Tirol, wo die Wanderangebote so vielfältig wie die Wandervorlieben sind.

Zwischen den Stubaier und den Zillertaler Alpen liegen 600 km markierte, nummerierte und kategorisierte Wanderwege. Wenn man möchte, kommt man bis weit über die 2.000 Meter Marke hinaus. 70 Wander- und Bergsteigerwege führen kreuz und quer über blühende Almwiesen, durch schattige Fichten-, Lärchen- und Zirmwälder. Auch wenn man in der sportlichen Variante bis zu 1.900 Höhenmeter auf einem Marsch hinter sich lassen kann, so finden auch gemächliche Wanderer geeignete Routen entlang der Täler. Ein 200 km langes flaches Wegenetz lädt ein, sich ohne große Kraftanstrengung durch die beruhigende Natur zu bewegen.

Wandertouren in Tirol erleben
Berge beklimmen - einzigartige Aussichten genießen

Reichlich Abwechslung und belohnende Aussichten erwarten jene, die sich für eine der vielen Gipfeltouren entschließen. Wen die Herausforderung in der schroffen Berglandschaft reizt, der sucht sich unter den Bergsteigerrouten sein nächstes Ziel heraus. Kurzweilig inszenierte Themenwanderungen und familientaugliche Wanderwege sorgen ebenfalls für unvergessliche Urlaubserlebnisse beim Wandern im Gschnitztal und Wipptal.

Wie wäre es mit folgenden Wandertouren?

Zur Orientierung haben wir für Sie einige der schönsten Wandermöglichkeiten zusammengestellt:

Nach Gschnitz – Wiesenweg, Weg 50
Auf der südlichen Talseite durch schöne Wiesen fast eben und abwechslungsreich auf gutem Weg nach Gschnitz (1 ½ Stunden).

Zum Sarnthein Wasserfall
a) Trinser Jubiläumssteig, Nr. 54, 1 ½ Stunden
Von der Kirche aufwärts, am Oslerhof vorbei bis zur Weggabelung (Schranke). Zwischen beiden Forstwegen durch den Wald bis zum Barbara-Bühel. Dort eben weiter, bis zum Wasserfall. Den Steig weiter, den Lazaunweg kreuzend hinunter bis zum Café Gschnitztal an der Straße.
b) Am Hotel Zita vorbei zum Barbara-Bühel und Weg 54 weiter zum Wasserfall.
c) Nach der Brücke, ca. 500 m westlich des Dorfes, nach rechts und immer den Bach entlang hinauf bis zum Wasserfall.

Auf den Blaser (2.241 m), 2 ½ Stunden
a) Steig 30: Vom Dorf aufwärts bis oberhalb des Oslerhofes. Eine Viertelstunde entlang eines kleinen Baches talaufwärts, dann rechts über den Platzerwald bis zum Hablerberg, wo man auf den von Steinach heraufführenden Steig Nr. 13 trifft. Nun über die Wiesen weiter zur Blaserhütte.
b) Steig 31: Anstatt rechts zum Platzerweg abzuzweigen, geradeaus das Tal hinauf durch die Zwieselmähder nach rechts zur Hütte.
c) Steig 13a: Auf dem Weg 29 (Richtung Pflutschwiesen) nach etwa 1 km, leicht links bergan auf Steig Nr. 13a bis man auf den Steig Nr. 13 trifft.
d) Der leichteste Weg zum Blaser ist der Forstweg. Von der Schranke oberhalb des Oslerhofes etwa eine 3/4 Stunde den Weg entlang, dann vor der sog. Egarte (große Weidefläche) nach rechts und weiter auf breitem Weg zur Hütte.

Auf die Trunahütte (1.722 m) und zum Lichtsee (2.104 m), Weg 125
An er Anna-Kapelle vorbei kurz nach dem Schlepplift links abzweigen und auf breitem Weg bis zur Schranke, dann
a) weiter auf dem Forstweg bis zur Hütte, oder
b) an der Schranke rechts auf dem schmalem Weg Nr. 125 weiter über Muliboden und entlang des Trunabaches hinauf bis zu den Bergwiesen, wo beide Wege wieder zusammentreffen. Von der Hütte führt der Weg 125 weiter über die Truna-Alm von dort als Steig zum Lichtsee.

Zum Padasterjochhaus (Naturfreundehaus, 2.218 m), Weg 122, 2 ½ Stunden
Wie unter d) (zum Blaser) bis zur Egarte, diese Weidefläche nach links überqueren, über eine kleine Brücke, weiter den Windlahner hinauf, den Forstweg mehrmals querend bis zur Hütte. Bis etwa 1/2 Gehstunde vor die Hütte führt ein Forstweg, der leichter zu gehen ist. Lohnend ist die Besteigung der Kirchdachspitze sowie der Übergang Wasenwand-Kesselspitze, Serles und Blaser.

Nach Maria Waldrast (1.636 m), Weg 29
Trinser Wallfahrtsweg. Vom östlichen Ortsrand führt ein markierter Steig über die Wiesen leicht ansteigend zum Pflutschboden, wo man auf den von Steinach kommenden Weg 13 trifft. Weiter abwechslungsreich durch den Wald, bis bei der Rochuskapelle der Weg von Matrei über Obfeldes und der Hauptweg Matrei – Maria Waldrast zusammentreffen (3 ½ bis 4 Stunden ab Trins).

 

Wanderfreuden in Tirol
Zahlreiche Gipfel in Tirol zum Erklimmen

Zum Kalbenjoch (2.226 m), Naturschutzgebiet, Weg 53
Den Weg zur Barbarakapelle bzw. den Padasterjochweg vom westlichen Dorfende weiter bis zu einem kleinen Bach, wo rechts der Weg zum Kalbenjoch abzweigt. Zuerst ziemlich steil durch den Wald und dann über blumenreiche Bergwiesen flacher zum Kalbenjoch, einem Sattel zwischen Kesselspitze (2.728 m) und Peilspitze (2.393 m) (3 Stunden).

Lohnend sowohl vom Blaser aus auch vom Kalbenjoch ist der Abstieg nach Maria Waldrast und weiter nach Matrei oder Steinach. Die Überschreitung der Peilspitze vom Kalbenjoch zum Blaser oder umgekehrt sei nur gut ausgerüsteten, erfahrenen und schwindelfreien Bergsteigern empfohlen. Derselbe Rat gilt auch für einen Weiterweg Kesselspitze (2.728 m) - Wasenwand (2.553 m) – Padasterjoch (2.218 m).

Zur Gerichtsherrnalm (1.665 m), Weg 40, 1 ½ Stunden
a) Über die Gschnitzbachbrücke, am Café Erika vorbei, dann nach rechts und kurz vor der Lifttrasse nach links durch die Wiesen bergan und dann etwas steil durch den Wald bis zur Hütte.
b) Über den Forstweg Richtung Trunahütte, kurz vor dem Valzambach nach links auf breitem Weg bis zur Gerichtsherrnalm.

Eine lohnende Gipfelwanderung
Mit dem Sessellift zur Bergstation am Nösslachjoch, von dort auf den Steig 42 über das Eggerjoch zum Lichtsee, weiter auf Steig 125 hinunter zur Trunahütte und nach Trins.

Trinser Moränensteig, Weg 55, 1 Stunde
Am Turm von Schloss Schneeberg vorbei. Nach etwa 200 m nach links, vorbei an der Villa Marilaun, auf dem markierten Steig durch das Moränengebiet bis zur Landesstraße, diese überqueren und über das Waldfestgelände bis zur Alten Mühle und von dort zum Sarnthein Wasserfall (siehe Wasserfall c).

Trinser Jubiläumssteig, Weg 54, 2 Stunden
Am Widum vorbei nach rechts, auf dem Weg zu den Pflutschwiesen. Oberhalb des Trinserhofes nach links abbiegen und über den Dammweg bis zum Oslerhof. Von dort zwischen den beiden Forstwegen durch den Wald zum Wasserfall (siehe Sarnthein Wasserfall Variante a)).

Lehrpfad, 1 Stunde
Etwa 500 m westlich des Ortsendes von Trins nach der Padasterbachbrücke von der Landesstraße nach rechts und 200 m den Bach entlang. Bei der Weggabelung links weiter den Zaun entlang und bei Erreichen des Wasserfallsteiges Nr. 54 diesem kurz folgen und dann wieder den Lehrpfad entlang.

Mit Wandervorschlägen sind Sie schon versorgt, nun fehlt noch ein passendes Zimmer, um einige schöne Tage in den Tiroler Bergen zu verleben. Gerne bieten wir auf Anfrage auch geführte Wanderungen an. Unser Alpengasthof Hohe Burg liegt auf 1.233 m im Ferienort Trins und damit in perfekter Ausgangslage zum Wandern. Fragen Sie unverbindlich ein Zimmer an und packen Sie Ihre Koffer für den Wanderurlaub.